Willkommen bei der Franz Wirth-Gedächtnis-Stiftung

Vom Bäcker zum Kulturförderer: Mit unserer Stiftung wollen wir Hamburgs musikalischen Nachwuchs unterstützen. Seit 1970 schaffen wir jungen Künstlern ein Publikum – und freuen uns auf neue Talente, Begegnungen und Kooperationen.

Wie alles begann.

Alles begann mit einer Bäckerei, der 1872 gegründeten Bäcker- und Conditorei Franz Wirth am Mönckeberg-Brunnen in der Hamburger Innenstadt – einer echten Hamburgensie. Im Andenken an seinen Vater, der ihm seine Leidenschaft für die Musik weitergab, gründete der Bäcker- und Konditormeister Franz Wirth 1970 die „Franz Wirth-Gedächtnis-Stiftung zur Förderung des musikalischen Nachwuchses". Sein enger Freund Prof. Hajo Hinrichs, der damalige Präsident der Hamburger Musikhochschule, bot der Stiftung Auftrittsmöglichkeiten für begabte Studentinnen und Studenten der Universität. Ab 1978 setzte Hinrichs’ Nachfolger, Prof. Dr. Dr. h.c. Hermann Rauhe, diese Kooperation fort und etablierte die Konzerte im Kulturleben der Hansestadt. Gemeinsam mit Margot Brandes, der Tochter des Gründers, entwickelte er die Stiftung zu einer namhaften Institution. Neben Kammerkonzerten im Hause Brandes entstanden in Kooperation mit der Stadt Hamburg vielseitige Veranstaltungs- und Konzertreihen, in denen der Nachwuchs sein Können zeigte. Ein Konzept, das die Stiftung bis heute verfolgt. Als Franz Wirth 1983 starb, übernahm Margot Brandes die Stiftung und führt sie bis heute gemeinsam mit ihrer Tochter Christiane Eiberger und Prof. Hermann Rauhe fort.

Und wie es weitergeht.

Seit Januar 2015 gibt es die Bäcker- und Conditorei Franz Wirth nicht mehr – die Familienstiftung aber ist lebendiger denn je. Begabte Studentinnen und Studenten in ihrer musikalischen Ausbildung zu unterstützen und ihnen die Möglichkeit zu bieten, vor Publikum aufzutreten, ist und bleibt das unmittelbare Stiftungsziel. Das jährlich stattfindende Konzert unserer Stipendiaten sowie die Tradition der zahlreichen Hauskonzerte, jetzt in der Alsterparkresidenz, setzen wir fort. Gleichzeitig öffnet sich die Franz Wirth-Gedächtnis-Stiftung weiterhin neuen Themen – und dem Dialog. Zum Beispiel in Kooperationen mit anderen Stiftungen. Wir sind gespannt und freuen uns darauf, welche Talente und Begegnungen uns die Zukunft bringt.

Aus unserer Satzung

Als unabhängige gemeinnützige Stiftung bürgerlichen Rechts fördert die Stiftung konkret in ihren Satzungsbereichen begabte Studenten und Studentinnen der Musikhochschule. Neben der Vergabe von Stipendien ermöglicht die Stiftung Auftrittsmöglichkeiten in privaten oder öffentlichen Rahmen. In Zusammenarbeit mit anderen Stiftungen und Vereinen gelingt es auch größere Projekte zu unterstützen. Der Stiftungszweck wird durch selbstinitiierte Vorhaben sowie durch die Förderung und Umsetzung von Projekten qualifizierter Antragsteller umgesetzt.

Enge Kooperationspartner sind unter anderem:
Elise-Meyer-Stiftung
Hermann Rauhe Stiftung
Albertinen-Stiftung
Brücken für Kinder eV

Zweck der Stiftung ist die Förderung überdurchschnittlich begabter junger schaffender und nachschaffender Musiker. Der Stiftungszweck wird insbesondere durch folgenden Maßnahmen erfüllt:

  • Gewährung von Stipendien für Auslandsaufenthalte
  • Schaffung von Auftrittsmöglichkeiten
  • Leihweise oder schenkungsweise Überlassung von Instrumenten
  • Finanzierung von Ferienaufenthalten zwecks Teilnahme an Ferienkursen oder zwecks Einübung des Repertoires
  • Gewährung von Ausbildungsbeihilfen für musikalisch hochbegabte Kinder oder Jugendliche

Personen der Stiftung

Unser Vorstand ist nicht nur für unsere Stipendiaten, sondern natürlich auch für Sie da. Erfahren Sie mehr über uns oder kommen Sie gleich ins Gespräch: Für Fragen, Ideen oder eine mögliche Zusammenarbeit sind wir für Sie erreichbar.

Christiane Eiberger/Reinhild Lüke
Tel.: 040/338-226
E-Mail: kontakt@franz-wirth-stiftung.de

Prof. Dr. Dr. h.c. Hermann Rauhe

Vorstandsmitglied

1978 übernahm der Musikwissenschaftler, Musikpädagoge und ehemaliger Präsident (jetzt Ehrenpräsident) der Hamburger Hochschule für Musik und Theater die Leitung der Stiftung. Als bekanntes Gesicht in der Hamburger Kulturszene trägt er die Ziele der Stiftung nach außen. In seiner aktiven Mitarbeit als Vorstand wählt er Stipendiaten aus,

initiiert Projekte in der Hansestadt sowie Kooperationen mit anderen Stiftungen.So gründete er 1993 mit Loki Schmidt die bis heute erfolgreiche Konzertreihe „Musik & Lyrik“ im Botanischen Garten. Sein leidenschaftlicher Einsatz für die Hamburger Musik und Kultur bilden den Grundstein der Franz Wirth-Gedächtnis-Stiftung.

„Ein Leben für die Musik – das ermöglicht die Franz Wirth-Gedächtnis-Stiftung seit ihrer Gründung in den 70ern. Ich wünsche mir, dass sie noch viele Menschen und Leben mit ihrer Vielseitigkeit bereichert und begeistert.“ - Prof. Dr. Dr. h.c. Hermann Rauhe

Christiane Eiberger

Vorstandsmitglied

Die Enkelin des Stiftungsgründers teilt nicht nur dessen Liebe zur Musik, sondern kennt den Weg der Stiftung ab ihrem ersten Gründungstag. Seit 2009 ist Christiane Eiberger im Vorstand der Stiftung aktiv. Dort engagiert sie sich für die Stipendiaten, kümmert sich um Spenden, schafft Auftrittsmöglichkeiten und organisiert Hauskonzerte,

Benefizveranstaltungen sowie musikalische Events in der Hansestadt. Als Ansprechpartnerin für zukünftige Projekte setzt sich Christiane Eiberger besonders für Kooperationen ein und sucht den persönlichen Kontakt zu anderen Stiftungen, Musikhäusern und Sponsoren. Ihr Ziel ist es, ein Netzwerk zu fördern, das stiftungs- und themenübergreifend agiert.

„Die Musik erreicht die Seele der Menschen ohne Umwege und bringt sie zusammen. Der kulturelle Austausch findet dabei ganz von alleine statt. Das ist es, was die Franz Wirth-Gedächtnis-Stiftung in der Arbeit mit den Studenten erlebt. Und genau das ist der Weg, mit dem wir das kulturelle Leben in der Hansestadt fördern und bereichern wollen.“ - Christiane Eiberger

Margot Brandes

Vorstandsmitglied

Die Tochter des Gründers leitet seit 1983 die Stiftung und hat seitdem entscheidend daran mitgewirkt, dass sie in ihrer heutigen Form bekannt geworden ist. Margot Brandes ist mit großem Engagement dabei, die Stiftung nach außen zu tragen.

Sie pflegt den engen Kontakt zu den Stipendiaten und die Tradition der Hauskonzerte, die bis 2013 im Hause Brandes und heute in ihrer Residenz stattfinden und zentraler Bestandteil aller unserer Stiftungsaktivitäten sind.

„Musik braucht Charaktere. Die Franz Wirth-Gedächtnis-Stiftung fördert begabte junge Musiker, die ihren Charakter als Musiker formen und vor ein Publikum bringen. Kann es eine schönere Aufgabe geben?“ - Margot Brandes

Marco Domröse

Vorstandsmitglied

Als Stiftungsspezialist der DZ-Privatbank ist Marco Domröse sowohl Vermögensverwalter der Stiftung, als auch Vorstandsmitglied. Er ist aktiv an der Gestaltung von Konzerten beteiligt und

trägt den Stiftungsgedanken nach außen, indem er Interessierte über die Ziele und Veranstaltungen der Stiftung informiert und weitere Unterstützer für Stipendiaten und Projekte gewinnt.

„Eine Stiftung lebt vom Dialog. Sie sucht den Austausch, wächst an neuen Talenten und bleibt für neue Themen und Begegnungen offen. Ein Weg, den die Franz Wirth-Gedächtnis-Stiftung seit bald 50 Jahren erfolgreich geht.“ - Marco Domröse

Reinhild Lüke

Mitarbeiterin

Reinhild Lüke leitet das Stiftungsbüro und ist bereits seit 1984 die direkte Ansprechpartnerin für unsere Stipendiaten. Sie beantwortet Fragen zur Stiftung und zum Bewerbungsprocedere,

organisiert Veranstaltungen sowie Konzertreihen und kümmert sich um Spendenzusagen und -eingänge. Gemeinsam mit dem Vorstand präsentiert sie außerdem die Stiftung nach außen.